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Pressebericht vom 27. Januar 2017 (Quelle: www.volksstimme.de)

Smartphones helfen beim Bezahlen

Parksünder können in Wolmirstedt ihr Knöllchen per Smartphone bezahlen. Die Volksstimme hat nachgefragt, wie sich das Verfahren bewährt hat.

Von Ariane Amann

Die Parkscheibe gehört auf vielen Stellplätzen ins Auto, ansonsten riskiert der Fahrer ein Knöllchen.
Foto: Ariane Amann

 
Wolmirstedt. Parkscheibe vergessen, Parkzeit überschritten: Wer mittlerweile in der Stadt ein Knöllchen an seinem Auto vorfindet, der kann selbiges gleich per Link übers Smartphone bezahlen. Das ist praktisch und sorgt dafür, dass zumindest in den meisten Fällen nicht noch ein Brief ins Haus flattert. Rund 15 Prozent der Parksünder in Wolmirstedt nutzend das neue mobile Verfahren laut Stadtverwaltung.

Auch für die Mitarbeiter des Ordnungsamtes gehört das Smartphone inzwischen zum Alltag. Sie benutzen die Geräte zur Erfassung der Ordnungswidrigkeiten. „Die Erfassung geht schneller und einfacher, die Bilder werden direkt dem Fall zugeordnet“, nennt Dirk Illgas, Fachdienstleiter für Ordnung und Sicherheit, die Vorteile der „smarten“ Erfassung.

Die Daten der Verwarnungen werden von den Smartphones über ein automatisiertes Verfahren auf die Arbeitsplätze der Sachbearbeiter übertragen. „So können wir sofort Auskunft geben, wenn ein Autofahrer eine Frage hat zu seiner Verwarnung“, sagt Illgas. Die Daten zum Ort und Grund der Verwarnung können so direkt eingesehen werden.

Über den QR-Code (rechts oben) kann das Verwarngeld direkt bezahlt werden. Foto: Ariane Amann
 
Die Weiterbearbeitung der Verwarnungen passiert automatisiert und ist an Fristen gebunden. Nach der Buchung in der Stadtkasse wird dem zuständigen Sachbearbeiter die Buchungsdatei übersandt. Fehler lassen sich dabei nicht ganz ausschließen. „Leider kommt es vor, dass dabei Zahlendreher sowohl beim Einzahler als auch beim Verbuchen vorkommen können“, erklärt Illgas. Beim Versenden der Anhörungsbogen und der Belege fürs Verwarngeld kann immer nur die tagfertige Buchungsliste verglichen werden.

Weniger Verstöße 2016

„Dadurch kann auch zukünftig nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass in Einzelfällen trotz vorheriger Einzahlung des Verwarngeldes noch eine schriftliche Verwarngeldanhörung versandt wird, klärt Illgas auf, warum in Einzelfällen trotz bezahlter Verwarnung noch ein Brief ins Haus flattert.

Allerdings haben die Wolmirstedter 2016 offenbar vorschriftsmäßiger geparkt als noch im Vorjahr. Während 2015 ganze 4589 Verwarnungen für Verstöße rund ums Parken aufgeschrieben wurden, waren es 2016 nur noch 3258 Verwarnungen.


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